Pfarrkirche Maria Sieben Freuden (Dorf)

 

Die Pfarrkirche Maria Sieben Freuden wurde 1698 gebaut. Die Kirchenweihe fand am 10. September 1704 fand durch Bischof Franz Joseph Supersaxo statt. Sie wurde 1976 mit Hilfe und nach Plänen der schweizerischen Denkmalpflege renoviert.Vor der Pfarrkirche Maria Sieben Freuden stand eine kleine Kapelle, die der hl. Familie Jesus welche Maria und Joseph geweiht war.Der Kirchenturm ist originell. Das oberste Geschoss ragt vor. Zweimal ist er vom Blitz getroffen worden. Zum ersten Male 1870. Während der Sonntagsvesper entstand ein gewaltiges Gewitter. Der Blitz schlug in den Turm, durchfuhr die Kirche, erschlug auf der Orgeltribüne den Organisten und einen Sänger. Das zweite Mal am 22. August 1973. Der Blitz schlug das 2.5m hohe Kreuz herunter und  entzündete das Schindeldach. Ein Brand konnte durch sofortiges Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.

Beinhauskapelle (Dorf)

Sie wurde 1733/1734 Gebaut und 1976/1977 mit der Pfarrkirche zusammen gründlich restauriert. Die Friedhofkapelle wird gewöhnlich auch Beinhauskapelle genannt, weil früher die Totengebeine, die man beim Öffnen eines Grabes fand, hier im Keller aufgeschichtet wurden. Heute wird die Kapelle als Aufbahrungsraum gebraucht.

Kapelle Maria zum Schnee (Alpe Richinen)

Am Türsturz der Kapelle ist als Baudatum eingemeisselt; „M 16 + 94“.1756 wurde eine Renovation mit Erneuerung der Decke vorgenommen.  Eine weitere Renovation fand 1885/ 1886 statt. Die meisten Arbeiten bei der letzten grossen Restauration 1987/ 1988 führte Stefan Holzer von Bellwald aus.

 

Kapelle Hl. Apollonia

Obwohl die Kapelle eigentlich auf dem Boden von der Gemeinde Niederwald steht, gehört sie der Pfarrei von Bellwald. Die Kapelle wurde wohl 1666 gebaut, diese Zahl ist im Gewölbemedaillon des Chors eingeschnitzt. Ursprünglich war sie der Gottesmutter Maria geweiht, später kam die Verehrung der hl. Apollonia, Patronin gegen Zahnschmerzen. Das Altarbild von 1891 stellt die hl. Jungfrau und Märtyrin Apollonia im Kerker dar. Nach der Legende wurden ihr die Zähne ausgeschlagen, als sie ihren Glauben nicht verleugnen wollte. Auf einem Querbalken ist zu lesen:“ WER HIER THUT BETEN RECHT VON HERTZEN DEM WIRT NACHLASSEN DEN ZENT SCHMERZN“  Noch in der zweiten Jahrhunderthälfte verfiel die Kapelle. Dank einer testamentarischen Schenkung von Joseph Wellig aus Fiesch, war es möglich, dass sie wieder hergestellt werden konnte. Sie erhielt 1964 ein neues Schindeldach.  Durch die großzügige  Unterstützung von Prof. Dr. Xavier Nieberding konnte die Kapelle 1990 / 1991 restauriert werden. Die Renovationsarbeiten am Fundament, an den Mauern und am Dach wurden durch Stefan Holzer in Bellwald ausgeführt. Die Einweihung fand am 24. August 1991 statt.

Marien-Kapelle in Fürgangen

Der Weiler Fürgangen gehörte bis 1963 kirchlich zur Pfarrei Ernen, seither zu Bellwald. Den Altartisch in der Kapelle Fürgangen schmückt ein barockes Stoffantependium. Oben am Verbindungsbalken ist ein gutes Kruzifix zu beiden Seiten aus dem 17. Jahrhundert befestigt.

St. Anna Kapelle „Zmettjen“

Von Fürgangen steigen wir den Fussweg hinan und kommen nach einer Viertelstunde zur Barockkapelle St. Anna, die Mutter Marias. Die Kapelle  stammt aus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts und hat ein siebenfächriges Tonnengewölbe im Chor und eine Holzdecke im Schiff. Der Chor ist abgeschlossen durch ein Holzgitter. Der Barockaltar von 1691 (seit 1978 in der Pfarrkirche) ist aufgebaut auf zwei übereinanderstehenden geschnitzten Leuterbänken und besteht aus drei Geschossen (Stockwerken).

Muttergottes-Kapelle (Ried)

Die Häuser im alten Weiler Ried wurden auf einem steil ansteigenden Kamm zwischen zwei sumpfigen Gebieten gebaut. Im oberen Teil der Siedlung auf einem Felsvorsprung steht die Kapelle zu Ehren der unbefleckten Empfängnis Mariens. Leider hat dieses  ausserordentliche Siedlungsbild in den letzten Jahrzehnten durch die vorgelagerten Neubauten stark gelitten.

Muttergottes-Kapelle (Eggen)

Wir gehen von Bodmen der Strasse entlang und kommen zum Weiler Eggen. Auch hier steht eine Kapelle zu ehren der Muttergottes. Sie ist aus dem 17. Jahrhundert. Auf gepunztem, von dem Fenster durchbrochenem Goldgrund heben sich die gotischen Statuten einer Marienkrönung ab. Die ganze Gruppe strahlt Ruhe, Frieden und Freude aus. Woher diese Gruppe kommt ist unbekannt.

Muttergottes-Kapelle (Bodmen)

Die Strasse führt uns hinein in den Wiler Bodmen, der bis zum Jahr 1821 eine eigene Gemeinde war. Auch dort wurde der gekrönten Muttergottes eine Kapelle gebaut. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der Barockaltar von 1684 hat zwei Geschosse. Der Chor hat sieben-flächriges Tonnengewölbe, das Schiff ein Holz-Kassettengewölbe.

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